Das größte zusammenhängende Industriegebiet Schleswig-Holsteins liegt direkt an der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe. Chemie, Mineralöl, Energie und Logistik auf rund 2.000 Hektar, mit eigenem Tiefwasserhafen.
Startpunkt der Gleichstrom-Autobahn SuedLink nach Baden-Württemberg mit 4 Gigawatt. Zwei rund 20 Meter hohe Konverterhallen auf rund 2.300 Betonpfählen.
Bau seit Februar 2024, Inbetriebnahme geplant 2028
9 Min. Fahrt (4,5 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Einer der größten Batteriespeicher Deutschlands und das größte Batterieprojekt von Vattenfall, auf dem Gelände des früheren Kernkraftwerks: 254 Megawatt und rund 1.000 Megawattstunden, mit neuem Umspannwerk am 380-kV-Netz. Die Stadt hat den Bebauungsplan im Dezember 2025 gebilligt, am 10. September 2026 hat Vattenfall endgültig entschieden zu bauen.
Bauentscheidung 10. September 2026, Betrieb geplant Ende 2028
12 Min. Fahrt (5,2 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Das 2007 abgeschaltete Kraftwerk wird vollständig abgebaut. Seit Dezember 2025 liegt die Genehmigung für die zweite Phase vor, inklusive Reaktordruckbehälter.
Rückbau seit 2018, Dauer noch rund zehn Jahre (bis ca. 2035)
12 Min. Fahrt (5,2 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Im MDI-Werk von Covestro, einem der drei größten in Europa, entsteht eine Wärmebatterie mit 100 Megawattstunden. Sie speichert Ökostrom als Hitze in Steinen und liefert künftig rund zehn Prozent des Dampfs am Standort, gefördert unter anderem von der Europäischen Investitionsbank.
Spatenstich Januar 2026, Betrieb geplant Ende 2026
10 Min. Fahrt (5,0 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Geplanter Elektrolyseur mit 120 Megawatt im ChemCoast Park für rund 12.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr. Die Europäische Wasserstoffbank fördert das Projekt mit 154,6 Mio. Euro.
In Vorbereitung, Anschluss ans Wasserstoffnetz geplant 2029
7 Min. Fahrt (3,5 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Angekündigtes Terminal für grünes Ammoniak mit Umwandlung in Wasserstoff, zunächst 300.000 Tonnen pro Jahr. Bereits in Betrieb ist seit Oktober 2024 das Ammoniak-Importterminal von Yara.
Geplant, Baubeginn noch offen
8 Min. Fahrt (3,2 km) von unseren Ferienwohnungen mit der kostenlosen Kanalfähre
Kunststoff-Vorprodukt MDI für Dämmstoffe, eines der drei größten MDI-Werke Europas. Über 600 Beschäftigte, im Industriepark mit Partnerfirmen rund 1.250. Quelle
Ammoniak, Harnstoff und AdBlue. Seit Oktober 2024 auch Ammoniak-Importterminal mit bis zu 3 Mio. Tonnen pro Jahr. Der 178 Meter hohe Schornstein ist der höchste in Schleswig-Holstein. Quelle
Die einzige reine Bitumen-Raffinerie Deutschlands, bis zu 400.000 Tonnen pro Jahr, Rohöl per Pipeline von der Bohrinsel Mittelplate. Rund 130 Beschäftigte. Quelle
Hier beginnt die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Nach Feierabend auf die Aussichtsplattform, und die Ozeanriesen gleiten zum Greifen nah in die Schleuse.
Beheiztes Freibad direkt am Elbdeich an der Schleuseneinfahrt: Bahnen ziehen und dabei zuschauen, wie die Lotsen die großen Pötte in die Schleuse manövrieren. Von Mitte Mai bis Ende August täglich geöffnet.
Den Kopf freikriegen: Spaziergang oder Radtour auf dem Deich, Schafe links, Elbe rechts und die großen Pötte auf dem Weg nach Hamburg. Nach 8 Kilometern seid ihr in Neufeld.
3 km · ca. 6 Min. mit dem Auto
ChemCoast Park
Das größte Industriegebiet Schleswig-Holsteins mit Chemie, Energie und dem Elbehafen. Für viele unserer Gäste der Arbeitsplatz, in wenigen Minuten erreichbar.
Direkt an den Schleusen: wie der Nord-Ostsee-Kanal gebaut wurde und wie die Schleusen funktionieren, mit Modellen und Blick auf die Schiffe. Eintritt frei.
Einmal im Jahr wird die Innenstadt zum Flohmarkt: über 400 Stände in Koogstraße, Schleusenstraße und rund um Markt und Rathaus. Nächster Termin: 12. Juni 2027.
Vor der Tür aufs Rad und immer am Deich entlang: über St. Margarethen und Glückstadt bis Wedel und weiter nach Hamburg. Schafe, Schiffe und viel Himmel inklusive.
Etappe 13 beginnt in Brunsbüttel. Von hier geht es auf und hinter dem Deich die Küste hinauf, vorbei an Kögen, Kutterhäfen und Wattenmeer bis zur dänischen Grenze.
Einmal den ganzen Nord-Ostsee-Kanal erleben, ab Brunsbüttel nach Kiel oder umgekehrt, durch beide Schleusen und unter zehn Hochbrücken hindurch, auf dem historischen Raddampfer „Freya“ mit Brunch und Kuchenbuffet. Nur an einzelnen Sommertagen, rechtzeitig buchen.
Das frühere Fischerdorf mit kleinem Tidehafen liegt 8 Kilometer elbabwärts, zu Fuß oder mit dem Rad am Deich entlang. Oben auf dem Deich wartet die Gaststätte „Op’n Diek“ mit Krabben, Fisch und dem legendären Neufelder Eiergrog, dazu der Blick über das Vorland auf die großen Pötte.
Der Flugplatz „Hopen“ mit der ICAO-Kennung EDXM liegt am Rand der Geest, betrieben vom Dithmarscher Luftsportverein. Bei gutem Wetter gibt es Rundflüge mit Motorflugzeug oder Hubschrauber: Elbe, Kanal, Wattenmeer und Brunsbüttel von oben. Segelflieger und Startwinde gucken lohnt sich auch.
Im echten Spreewaldkahn gestakt durch die stille Moorlandschaft am Fuß des Klevs, ab dem Anleger in Kuden. Nur nach Anmeldung, ideal für Gruppen und Teams.
Selbst in die Pedale treten und auf alten Bahngleisen 9 Kilometer durch die Marsch rollen: Die Marschenbahn-Draisine fährt zwischen Marne und St. Michaelisdonn, für 2 bis 4 Leute, auf Wunsch auch mit E-Antrieb. Mai bis September täglich, vorher online buchen. Ab 35 € pro Draisine.
Hinter die Kulissen des „Dithmarscher Pilsener“: Führung durch Sudhaus und Keller mit Verkostung, als Feierabendtour oder kleine Genusstour, online buchbar.
Auf der Geest bei Burg: Wald und Natur zum Entdecken, mit Aussichtsturm und Garten der Sinne. Geöffnet von Karfreitag bis Ende Oktober, dienstags bis sonntags.
Das Alte Rathaus von 1585 ist ein echtes Fotomotiv. Auf dem Weg liegt die Windschöpfmühle Honigfleth, die einzige funktionsfähige Kokermühle Deutschlands. In der Marsch nebenan liegt bei Neuendorf-Sachsenbande der tiefste Landpunkt Deutschlands, perfekt für eine Radtour durchs platte Land.
Der Dithmarscher Dom ragt schon von Weitem über die Marsch, direkt daneben erzählt das Landesmuseum, wie die alte Bauernrepublik tickte. Der Dom ist übrigens nicht „echt“ und heißt trotzdem so. Danach ein Bummel durch die Altstadt oder zum kleinen Hafen.
Im historischen Hafen gibt's Matjes direkt an der Elbe, im Juni feiert die Stadt ihre Matjeswochen. Mit der Elbfähre setzt du nach Wischhafen über und bist mal eben in Niedersachsen.
Hier besiegten die Dithmarscher Bauern im Jahr 1500 in der Schlacht bei Hemmingstedt das Heer des dänischen Königs. Der Findling auf der Warft erinnert daran, ganzjährig frei zugänglich.
Hünengräber, nachgebaute Steinzeithäuser und alte Haustierrassen in einer weiten Landschaft: Hier siehst du, wie die Menschen in Dithmarschen vor 5.000 Jahren lebten. Schön zum Spazieren, auch mit Kindern.
Sandstrand direkt an der Elbe, Sturmflutmarken an der Stöpe und Schafe auf dem Deich. Danach Kuchen und Eis im Café Sünnschien, für Heidi und Heinz ein Muss. Mit der kostenlosen Kanalfähre und über Glückstadt hin.
Jedes Jahr Ende September dreht sich in Dithmarschen eine Woche lang alles um den Kohl: feierlicher Kohlanschnitt, Kohlgerichte in den Restaurants und Aktionen in der ganzen Region.
Das Wattenmeer zum Anfassen: großes Walskelett, Aquarien mit Nordseefischen und Mitmachstationen, spannend für Kinder und Erwachsene. Ein guter Plan, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Gleich hinter der Eiderbrücke.
Ein Stück Holland in Nordfriesland: Grachten, Treppengiebel und kleine Brücken, gebaut von niederländischen Glaubensflüchtlingen. Am schönsten bei einer gemütlichen Bootsfahrt über die Grachten und die Treene.
Der Halunder Jet legt in Brunsbüttel am Elbdeich ab und ist in gut zwei Stunden auf Helgoland: Lange Anna, Basstölpel, Kegelrobben am Strand der Düne und zollfrei einkaufen. Von März bis Anfang November mittwochs, freitags und sonntags (im Sommer auch donnerstags) um 10:35 Uhr, zurück am Abend gegen 18:40 Uhr.
Zwölf Kilometer Sandstrand, Pfahlbauten und Kitesurfer: der Nordsee-Klassiker. Mit dem Auto darfst du an einigen Stellen sogar bis auf den Strand fahren.
In den Feuchtwiesen an Eider und Treene gibt es Frösche ohne Ende, und deshalb brüten hier im Sommer besonders viele Störche, ihre Nester hoch oben auf Wagenrädern. Passt gut zu einem Ausflug nach Friedrichstadt.
Hier lag einst die große Handelsstadt der Wikinger. Sieben nachgebaute Wikingerhäuser am Haddebyer Noor und ein Museum voller Funde zeigen, wie die Seefahrer lebten, die ihre Boote über Eider und Treene bis zur Schlei zogen. UNESCO-Welterbe.